Seit den 1920er Jahren war es üblich, daß sich die großen Kinos die Motive der Filmplakate ihrer aktuell gezeigten Filme tableauartig auf große Leinwände malen ließen und diese dann über ihren Eingängen an den Hausfassaden befestigt wurden.Seit den 1960er Jahren gingen die Mitarbeiter des Maleratelier Werner dieser Tätigkeit in West-Berlin nach und statteten vor allem die Berliner Lichtspielhäuser am Kurfürstendamm mit ihren Monumentalbildern aus. Am Anfang dieses Arbeitsprozesses stand das „Weissen“ der Leinwände, die jeweils einen Umfang von bis zu 2,5 x 3,5 Metern hatten. Im Anschluss kamen dann die Spezialisten des Betriebes zum Einsatz. Als erstes wurden mit einem Kohlestift die Umrisse der Proportionen grob skizziert, große monochrome Flächen wurde dann per Rolle aufgetragen und die Verläufe anschließend mit Airbrush hinzugefügt. Die Feinarbeiten wurden im nächsten Schritt mit dem Pinsel aufgemalt,  zuletzt vervollständigte der Typograph die Bilder mit den Schriften. Nach einer Trockenzeit wurden die Bilder nachts per Lastwagen vor die Kinos gefahren. Vor Ort wurden aus vier bis sechs Einzelbildern solch ein Großbild von den Mitarbeitern montiert.
Jede einzelne Leinwand konnte bis zu viermal verwendet werden, bis sie schließlich aufgrund der vielen Farbe zu schwer wurde.Die Aufnahmen entstanden jeweils im Februar der Jahre 1994 und 1995 im Maleratelier Heinrich Werner in Berlin-Wedding.